Diagnosen im Krebszentrum

Wann muss die Krebsdiagnostik durchgeführt werden?

  • Krebsprävention
  • Um Diagnosen abzusichern
  • Vor Beginn der Therapie, um das Stadium der Erkrankung zu klären
  • Zwischen den Zyklen, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen
  • Am Ende der Behandlung, um die Ergebnisse zu bestimmen

Was ist eine onkologische Untersuchung?

  • Blutlaboruntersuchungen, einschließlich Krebsmarker
  • Urin- und Stuhltests
  • Gastro- und Koloskopie
  • CT und MRT Untersuchungen
  • Ultraschall

Onkologie für Frauen: Früherkennung von Gebärmutterhals- und Brustkrebs

  • Zytologische Analyse
  • Der Papillomavirus-Test
  • Klinische Untersuchung durch einen Gynäkologen
  • Erweiterter Bluttest
  • Ultraschall von weibichen Organen
  • Mammographie

Der schnellste Weg, um mit uns in Kontakt zu treten

Unsere Abteilung für internationale Patienten

CLINICAL NEXUS

IHSG GmbH
Zimmerstrasse 6
04109 Leipzig
Deutschland

Tel: +49 1511 7747993
Mail: info@clinical-nexus.com

Onkologie für Männer: Früherkennung von Prostatakrebs

  • Klinische Untersuchung durch einen Urologen
  • Prostata-MRT (bei Bedarf)
  • Ultraschall der Prostata
  • Umfangreiche Labortests, darunter PSA-Test (Prostatatumormarker)

Wie meldet man sich für eine Diagnose an?

Senden Sie uns eine Anfrage über das Kontaktformular oder per E-Mail. Sie erhalten daraufhin von uns einen medizinischen Fragebogen. Unser Support-Team übersetzt die Schreiben ins Deutsche und gibt sie dem entsprechenden Facharzt.

Auf Grundlage seiner Einschätzung und seiner Empfehlungen können wir Ihnen einen individuellen Untersuchungsplan erstellen und einen entsprechenden Kostenvoranschlag übermitteln.

Verschiedene Diagnoseverfahren

MR-Enterographie (Sellink MRT)

Diese Art der Diagnostik wird unter Verwendung eines Kontrastmittels eingesetzt, jedoch ohne jegliche Strahlenbelastung. Sie liefert tiefgehende Erkenntnisse speziell bei Erkrankungen des Dünndarms.

Für folgende Analysen wird die MR-Enterographie in Kliniken in Deutschland durchgeführt:

  • Nachweis von Darmpathologie, Klumpen oder Entzündungen der Darmwand und der Umgebung, bei Stoffwechselstörungen
  • Die Methode der Doppelkontrastierung ermöglicht es, Blutungsbereiche, Polypen, Entzündungsherde und Tumorbildungen zu erkennen
  • Diagnostik bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sowie Bestimmung des Läsionsbereichs zur weiteren Behandlung

Die Untersuchung wird durchgeführt, um Bereiche, die für eine endoskopische Untersuchung unzugänglich sind, deutlich sichtbar zu machen.

Sie wird auch dann anstelle der Koloskopie empfohlen, wenn sie kontraindiziert ist, z.B. bei Sigmo- oder Kolondivertikullose, Leistenbruch oder schweren Darmblutungen.

MRT, CT, PET CT

In der Onkologie spielt die radiologische Diagnostik eine sehr wichtige Rolle. Daher erklären wir hier ganz kurz, wo die Vorzüge und Nutzen der Untersuchungsmethoden liegen:

Die der Computertomographie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT) zugrunde liegenden Schichtmethoden können Krebs erkennen und seine Ausbreitung bestimmen. CT und MRT erfassen auch das Vorhandensein von Metastasen im Körper.

Während und nach der Chemotherapie oder Strahlentherapie werden CT und MRT als Kontrollmethoden eingesetzt, um die Wirksamkeit der verordneten Behandlung zu überprüfen.

Die Ganzkörper-MRT wird zur Visualisierung von Tumoren eingesetzt.

Mit Hilfe der modernen PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie in Kombination mit der Computertomographie) ist es möglich, nicht nur Größe und Charakter von Tumoren zu bestimmen, sondern auch die Lebensfähigkeit von Krebszellen zu messen.

Röntgenbilder

Die Röntgendiagnostik macht es recht schnell und einfach, den Krebsverdacht auszuschließen oder zu bestätigen. Sie wird in der Regel bei Symptomen wie Husten oder Knochenschmerzen verschrieben.

Bei vielen Patienten wurden zufällig Tumore oder Metastasen entdeckt, wenn Röntgenaufnahmen für völlig unterschiedliche Indikationen gemacht wurden.

Die Röntgentechnik hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Heute wird die Röntgenaufnahme mit einem Kontrastmittel durchgeführt, das vor der Untersuchung injiziert oder oral eingenommen wird. Dadurch ist es möglich, die Hohlorgane und die Höhlen des Körpers zu sehen. Die Bilder werden digital an einen Computer übertragen, wo sie ein Facharzt bewertet.

Unsere Radiologie garantieren unseren Patienten eine möglichst geringe Strahlenbelastung, da sie einen flachen digitalen Detektor verwenden. Die Strahlendosis entspricht z.B. bei Lungenröntgenstrahlen der natürlichen Radioaktivität während eines Transatlantikfluges.

Wurde jedoch bereits eine onkologische Erkrankung entdeckt, sind genauere Studien erforderlich, wie z.B. MRT, CT, PET CT oder Szintigraphie.

Ultraschall (Sonographie)

Die Ultraschalldiagnostik ist nach wie vor ein wichtiger und integraler Bestandteil der meisten Krebsuntersuchungen.

  • Der Ultraschall unterscheidet eine harmlose Zyste von einem Entzündungsprozess oder einem Neoplasma
  • Sie dient der Post-Tumor-Kontrolle
  • Der Ultraschall überwacht die Biopsieprobe
  • Sie dient als Ergänzung zu anderen Verfahren wie Mammographie, MRT oder CT

Laboruntersuchungen

Tumormarker

Für die Erstdiagnose ist die Bestimmung von Tumormarkern nur von geringer Bedeutung. Das Vorhandensein eines positiven Krebsmarkers kann auch auf einen gutartigen Tumor hinweisen. Umgekehrt garantiert das Fehlen eines erhöhten Krebsmarkers nicht die Abwesenheit von Krebs.

Mit fortlaufenden Krebsmarkertests wird die weitere Entwicklung von Krebserkrankungen nach der Behandlung überwacht. Die Art der Veränderung des Krebsmarkers über Monate oder sogar Jahre hinweg, kann auf ein Abschwächen oder einen erneuten Ausbruch der Krankheit hindeuten.

Beispiele für Krebsmarker

  • Prostata-spezifisches PSA-Antigen in der Diagnose von Prostatakrebs
  • Tumormarker Alpha-Fetoprotein AFP – bei der anschließenden Beobachtung von Patienten mit Leberkrebs
  • Der CEA-Onkomarker kann auf Darmkrebs, Lebermetastasen hinweisen (er hilft bei der Unterscheidung zwischen Metastasen und Leberkrebs)
  • Er weist auch auf „Nicht-Krebserkrankungen“ hin, z.B. auf Leberentzündungen (Hepatitis), Pankreatitis oder Lungenentzündungen. Dieser onkologische Marker steigt allerdings auch an, wenn der Patient übermäßig viel raucht

Entnahme von Gewebe oder Zellen für die Forschung

Die Entnahme von Gewebe oder Zellen zur Untersuchung erfolgt durch Biopsie oder Punktion. Der Pathologe untersucht im Anschluss Gewebe oder Zellen unter dem Mikroskop. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen oft die weitere Behandlung.

Fragen, die auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Gewebeanalyse beantwortet werden können:

  • Enthält das Gewebe, das zur Analyse entnommen wurde, Tumorzellen? Wenn ja, sind sie gutartig oder bösartig?
  • Welche Art von Krebs könnte entstehen?
  • Handelt es sich um einen Primär- oder um einen Sekundärftumor, d.h. eine Metastasierung?
  • Wie ist der Grad der Tumorabstufung bzw. sein Stadium?
  • Es kann eine Tumorwachstumsrate bestimmt werden.
  • Weisen Krebszellen spezifische Merkmale wie genetische Veränderungen oder Bindungsrezeptoren auf, die Wachstumsfaktoren und Hormone beeinflussen? Ist deshalb der Einsatz einer zusätzlichen Therapie möglich (oder notwendig)?

Neben der optischen Mikroskopie werden auch andere fortgeschrittenere Methoden wie immunhistochemische oder molekulargenetische Tests eingesetzt.

So ist es nicht nur möglich, den Tumor zu diagnostizieren, sondern auch den Verlauf der Tumorerkrankung und die Möglichkeiten einer gezielten Therapie des Tumors vorherzusagen sowie den Widerstand oder die Resistenz von Tumorzellen gegenüber Strahlentherapie und Chemotherapie zu bestimmen.

Szintigraphie

Es gibt mehrere verschiedene szintigraphische Verfahren, die einen Tumor erkennen und zwischen einem bösartigen und einem gutartigen Tumor unterscheiden können.

Die Strahlenbelastung ist bei dieser Untersuchungsmethode gering, die Kontrastmittel werden in kürzester Zeit durch Urin und Stuhl wieder ausgeschieden.

  • Die Knochenszintigraphie ist eine Methode zur Überprüfung auf das Vorhandensein von Metastasen im Knochen. Dieses Risiko tritt häufiger bei Patienten mit Brust-, Prostata- und Lungenkrebs auf. Sie kommt aber auch bei Nieren-, Schilddrüsen- und Darmkrebs zum Einsatz. Beim Lymphom wird eine Szintigraphie verschrieben, um begleitende Knochenerkrankungen auszuschließen
  • Der Schilddrüsenscan hilft bei Krebsverdacht zwischen gutartigen und bösartigen Schilddrüsenknoten zu unterscheiden.
  • Die Lungenszintigraphie ist eine Untersuchung der Blutversorgung und der Lungenbelüftung. Für Patienten, die aufgrund von Lungenkrebs eine teilweise Lungenentnahme erlitten haben, ist diese Untersuchung besonders wichtig. Auf diese Weise ist es möglich, zu messen, ob die restliche Lunge ausreichend funktioniert.
  • Die Lymphoszintigraphie ist eine Methode zur Untersuchung von Signal-Lymphknoten. Bei vielen Krebsarten breiten sich Krebszellen über die Lymphgefäße auf benachbarte Lymphknoten aus. Daher sind krebsnahe Lymphknoten oft die ersten Opfer von bösartigen Zellen. Diese befallenen Lymphknoten sind Indikatoren für die Erkrankung und werden als „Signal-Lymphknoten“ bezeichnet.
    Mit dieser Untersuchung kann die Bewegung der Lymphflüssigkeit im Krebsgebiet nachgewiesen werden. Dadurch ist es möglich, die „Signalknoten“ zu erkennen und schnell zu entfernen, was die Chancen auf eine Wiederherstellung erhöht. Signalknoten spielen eine besonders wichtige Rolle bei Brustkrebs und bösartigen Hautmelanomen, aber auch bei anderen Erkrankungen.
    Auch zur Lymphoszintigraphie gibt es eine Alternative: Signalknoten können in vielen Fällen mit Hilfe des „Patent Blue Indicator“ identifiziert werden, der während der Operation injiziert wird. Die Szintigraphie und der blaue Indikator können kombiniert werden.

Endoskopie

Selbst kleine Tumore können mit dieser Methode erkannt werden. Die Endoskopie wird durch Einführen eines dünnen Schlauches in den menschlichen Körper durchgeführt, der mit einem Lichtemitter, einem Spiegel und einer Kamera ausgestattet ist. Das Bild der inneren Organe wird direkt auf einen Monitor übertragen.

Diese Methode ist besonders gut geeignet für die Untersuchung von

  • Darm (Koloskopie)
  • Magen
  • Blase
  • Lunge (Bronchoskopie)

Bei der Endoskopie wird Gewebe aus verdächtigen Bereichen entnommen und unter dem Mikroskop weiter untersucht. Daher gilt die Endoskopie als obligatorisches Verfahren für Vorsorgeuntersuchungen oder bei einem ersten Krebsverdacht.

Kapselendoskopie

Die Kapselendoskopie ist eine einzigartige Methode zur Diagnose des Dünndarms, die es ermöglicht, seinen Zustand ohne invasive Eingriffe detailliert zu beschreiben.

Sie wird als Untersuchung bei Verdacht auf Dünndarmkrebs oder entzündliche Prozesse im Darmtrakt wie Morbus Crohn, Polyposis (Polypenbildung), Zöliakie (Glutenenteropathie) eingesetzt.

Die Kapselendoskopie wird auch zur Diagnose bei Kindern und Jugendlichen erfolgreich durchgeführt. Eine solche Prüfung ist für Kinder ab 2 Jahren offiziell erlaubt.

Die Gewinnung genauer Daten ermöglicht es, individuelle Therapien für jeden Patienten zu entwickeln. Bitte kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche und kostenfreie Erstberatung. Rufen Sie an oder schreiben Sie gleich jetzt eine E-Mail! Frau Ksenija Galushyna beantwortet gerne Ihre Fragen.